Gegenvorschlag mit 62% angenommen!
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Endlich gibt es auch für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter auf kantonaler Ebene eine gesetzliche Grundlage. Der Gegenvorschlag zu unserer Volksinitiative Kinderbetreuung JA! wurde mit 62% deutlich angenommen. Das ist ein grosser Forschritt gegenüber heute und dieser wäre ohne den Druck der Iniative nicht zu Stande gekommen. DANKE allen Unterstützenden, die zu diesem Resultat beigetragen haben.
Die grosse Zustimmung zum Gegenvorschlag - in 100 Gemeinden wurde er angenommen- zeigt, dass die familienergänzende Kinderbetreuung in der breiten Bevölkerung endgültig nicht mehr als reine private Angelegenheit verstanden wird, sondern allen Eltern und ihren Kindern unabhängig vom Wohnort und bereits im Vorschulalter mit Unterstützung der Gemeinden zur Verfügung stehen soll.
Im Kanton Zürich hat heute nur jedes neunte Kind einen Platz in einer Betreuungseinrichtung und rund ein Drittel der Gemeinden bieten kein familienergänzendes Betreuungsangebot. Der Bedarf an Betreuungsplätzen wird durch die Bildungsdirektion je nach Finanzierungsanteil durch die Eltern (tragen heute durchschnittlich 75 Prozent der Kosten) auf 9000 bis 16000 Betreuungsplätze nur im Vorschulalter geschätzt. Die Zürcher Gemeinden sind angesichts der langen Warteschlangen und der grossen Nachfrage nach Betreuungsplätzen aufgerufen, die ihnen aufgetragene neue Verantwortung mit aller Ernsthaftigkeit und rasch anzupacken. Damit die Nutzung des Betreuungsangebots keine Frage des Geldes wird, müssen die Gemeinden das wichtige soziale Anliegen der Initiative gebührend berücksichtigen und die Elterntarife nach dem Einkommen abstufen.
Die Mitgliedorganisationen des Komitees Kinderbetreuung JA! werden die Umsetzung des Volkswillens durch den Regierungsrat und die Gemeinden eng und kritisch verfolgen.



